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Neues Schützenheim sorgt für Begeisterung

Schützengilde Traunwalchen feiert Einweihung und Standeröffnung

 Mit gleich zwei großen Festakten wurde das neue Schützenheim der Schützengilde Traunwalchen eröffnet. In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Traunreut wurde ein neues Feuerwehrgerätehaus mit Schützenheim geschaffen. Nach Erstellung des Rohbaus durch die Stadt konnte das Untergeschoß vom Verein in Eigenleistung ausgebaut werden, wozu knapp 4000 Stunden und eine einjährige Bauzeit vonnöten waren. Zehn elektronische Meyton-Schießstände für Druckluftwaffen bilden das Herzstück und sorgen nun für modernste Trainings- und Wettkampfbedingungen. Die Ergebnisse können live auf einem großen Bildschirm im Aufenthaltsraum mitverfolgt werden. Auch bei den weiteren Räumen wurden den Bedürfnissen eines zeitgemäßen Schützenheimes entsprochen: Auswerteraum, Umkleide, Toiletten, und ein Raum für die Jugend wurden zweckmäßig und mit viel Liebe zum Detail ausgebaut. Von den rund 1,6 Mio Euro Gesamtkosten entfielen ca. 380 TEUR auf den Schützenteil, die Finanzierung setzte sich aus Zuschüssen für den Sportstättenbau der Kommune und des Bezirks Oberbayern, sowie Eigenmittel, Eigenleistung, Spenden und zinslosen Mitgliederdarlehen zusammen.

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Festakt in der FF-Fahrzeughalle

Bei der feierlichen Gebäudeeinweihungsfeier, die gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Traunwalchen begangen wurde, gaben sich ca. 350 geladene Gäste die Ehre, darunter viele Ehrengäste und nicht zuletzt rund 50 Firstdiebe der Ortsvereine.

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Symbolische Schlüsselübergabe

Mit einer feierlichen Fanfare eröffnete die örtliche Blaskapelle den Festakt. Bürgermeister Klaus Ritter wünschte den Schützen und der Feuerwehr viel Glück und Freude im neuen Gebäude. Lobend erwähnte er den enormen Einsatz der Schützengilde beim Ausbau. Schützenmeister Norbert Alversammer bedankte sich bei allen Unterstützern, Helfern, Spendern und Sponsoren und stellte scherzhaft fest: „Ich hoffe auf eine vollumfängliche Bezahlung dieser Feier durch die Stadt, unsere Mittel sind nämlich aufgebraucht!“ Bevor die Vertreter der Kirchen dem neuen Haus den Segen spendeten durften sich die Ehrengäste in das Golden Buch der Stadt Traunreut eintragen.

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Gebäudesegnung

Noch bevor der Schießstand beim fünftägigen Dorfschießen der ganzen Bevölkerung zur Verfügung stand, feierte die Schützengilde in einem weiteren Festakt mit ca. 120 Gästen die Standeröffnung. Besonders begrüße Schützenmeister Norbert Alversammert die über 40 Spender, die mit einer Zuwendung ab 500 Euro eine Standpatenschaft übernommen haben. Zum Dank wurden entsprechende Schilder mit den Namen der Spender, bzw. den Logos der Firmen und Vereine an den Schießständen angebracht.

2. Bürgermeister H.P. Dangschat

2. Bürgermeister H.P. Dangschat

In zahlreichen Grußworten wurde die Begeisterung für die neu geschaffenen Räumlichkeiten und die Leistung der Verantwortlichen verdeutlicht. Die Glückwünsche der Stadt Traunreut  überbrachte 2. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, er erinnerte aber auch an den steinigen Weg bei Planung und Genehmigung.

Ramsauer Krawatte

MdB Dr. Peter Ramsauer

Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Ramsauer, selber seit 40 Jahren Mitglied in der Schützengilde, stellte in seinem Grußwort die große Bedeutung dieses neuen Heimes für den Verein, aber auch für die ganze Dorfgemeinschaft heraus. 2. Bezirksschützenmeister Stefan Fersch aus Feldafing zeigte sich begeistert von den Räumlichkeiten und bezeichnete das Schützenheim als Leuchtturmprojekt. In seiner Funktion als Zuschussreferent werde er anderen bauwilligen Schützenvereinen empfehlen, sich das Traunwalchner Schützenheim als Beispiel anzuschauen. Gastgeschenke überreichten auch Gauschützenmeister Anton Hochreiter für den Alzgau Trostberg und die Patenvereine SG Nußdorf und SG „Zur Heimat“ Matzing, sowie die Freiwillige Feuerwehr Traunwalchen.

2. Bez.schützenmeister Fersch

“. Bezirksschützenmeister Stefan Fersch

Getränkepartner

Getränkepartner der Schützengilde

Im Schlusswort nannte 2. Schützenmeister Stefan Alversammer noch einige Zahlen und Daten zum Bau. Eine besondere Ehrung gab es für Stadtrat Bernhard Seitlinger: Ohne seinen außergewöhnlichen Einsatz als Sportreferent wäre das Projekt wohl bereits im Vorfeld im Stadtrat gescheitert. Er wurde auf einem der Schießstände in Form einer Ehren-Standpatenschaft verewigt.

Ehrenstandpate Seitlinger VR

Standpate ehrenhalber Bernhard Seitlinger

Nach dem offiziellen Teil der Einweihungsfeier wurden die Gäste von der Schützengilde ausgiebig mit Speis und Trank bewirtet.