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Freundschaftlicher Jugend-Vergleichswettkampf

Fast 30 Jungschützen aus Nußdorf, Matzing und Traunwalchen waren dabei

Traunwalchen (Norbert Alversammer) | Neben den bereits traditionellen Freundschaftsschießen mit ihren Patenvereinen aus Nußdorf und Matzing lud die Schützengilde heuer erstmals zu einem gemeinsamen Jugend-Vergleichswettkampf aller drei Schützenvereine ein. Dazu stifteten die drei Jugendleiter der Vereine gemeinsam eine Wanderscheibe die nun jährlich ausgeschossen werden soll.

Bei der Erstauflage waren 28 Jungschützen am Start, mit einem besonders starken Aufgebot von 15 Schülern und Jugendlichen war die SG Nußdorf angetreten. Die Schützengilde Traunwalchen schickte acht und die SG „Zur Heimat“ Matzing sechs Jungschützen ins Rennen, die mit Pommes und Freigetränken bestens versorgt wurden. Bei einer kombinierten Ring/Blatt’l-Wertung galt es mit einem guten Teiler und einer guten Serie möglichst wenig Minuspunkte zu sammeln. Die besten sechs Ergebnisse kamen für jeden Verein in die Wertung, wobei sich zeigte, dass in jedem Verein sehr gute Talente heranwachsen.

Die beste Serie bei den Jugendlichen schoss Stephanie Alversammer (Traunwalchen) mit 97 Ringen, gefolgt von Simon Huber (Nußdorf) und Patrick Rötzer (Matzing) mit je 92 Ringen. Bei den Schülern hatten Lucia Branilovic (80), Lena Pfeffer (78) und Julia Alversammer (78, alle Traunwalchen) die meisten Ringe. Die besten Blatt’l des Abends erzielten Christoph Georg (Nußdorf/14 Teiler), Fabio Branilovic (Traunwalchen/19 Teiler), Stephanie Alversammer (26 Teiler), Martin Schopp (Matzing/29 Teiler) und Julia Miesgang (Traunwalchen/32 Teiler).

Die gastgebende Schützengilde Traunwalchen hatte am Ende 783 Minuspunkte aufzuweisen und gewann den Vergleichswettkampf vor der SG Nußdorf (986) und der SG „Zur Heimat“ Matzing (991). Der Traunwalchener Jugendleiter Thomas Miesgang hieß bei der Preisverteilung die Gäste nochmals herzlich willkommen und freute sich über die rege Teilnahme und die guten Ergebnisse, verbunden mit der Hoffnung, dass diese Veranstaltung nächstes Jahr fortgeführt wird.

Einig waren sich die Jugendleiter, dass der Schützensport und insbesondere die Nachwuchsarbeit in den Schützenvereinen leider in der Öffentlichkeit kein allzu hohes Ansehen hat, obwohl Studien belegen, dass Kinder, die Schießsport betreiben besonders in den Punkten Verantwortungsbewusstsein, Konzentration und Körperbeherrschung wichtige Kompetenzen schneller erwerben als Gleichaltrige. Der sichere und verantwortungsvolle Umgang mit dem Sportgerät steht bei den regelmäßigen Trainingseinheiten und im Wettkampf natürlich immer an erster Stelle. Viel wichtiger als der sportliche Erfolg ist für die jungen Schützen aber das gemeinsame Erleben von Geselligkeit, Spaß und Freude und hier bietet der Schützenverein hervorragende Möglichkeiten, die Freizeit mit Gleichaltrigen zu verleben und mit zu gestalten.