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Jahreshauptversammlung der Engelsberger Schützen

Engelsberg (gg) | Gut besucht – wie auch die Schießabende – war die Jahreshauptversammlung der Engelsberger Altschützen. In der Kasse zwar ein Minus, jedoch mit einer gelungenen Schießsaison, vor allem im Schüler- und Jugendbereich wurde die Saison abgeschlossen. Der Bau eines neuen Schützenstandes steht nun im Sommer an, damit es im Herbst auf der eigenen Anlage wieder beginnen kann.

Schützenmeister Hubert Reiter berichtete in seinem Jahresrückblick von dem von den Schützen ausgerichteten Schafkopfturnier, vom Besuch viele Schützenbälle der Nachbarvereine, von der Schützenwallfahrt nach Iring, von Gründungsfesten, vom Hufeisenturnier, der Hochzeit des 2. Schützenmeisters, vom Gauschützenball und dem Silversterschießen, vom Maßkrugschieben und zum Saisonabschluß noch vom Freundschaftsschießen gegen Emertsham. Außerdem fand natürlich auch das Königschießen, Rehessen, und der eigene Schützenball statt. Dieser war ein voller Erfolg mit 290 Besuchern. Soviel wie noch nie. Nachdem der Engelsberger Schützenstand beim Wirt weggerissen wurde, sei man sehr gut in Emertsham als Gastverein aufgenommen worden, so Reiter. Herzlichen Dank dafür. Reiter bedankte sich auch noch bei seinen Vorstandskollegen, den Scheibenspendern, den Helfern und dem Jugendarbeits-Team sowie für den fleißigen Besuch der Schießabende, die stets gut, zum Teil sehr gut besucht waren. Christian Sonderhauser hat die Schüler und Jugendlichen kostenlos mit dem Bus nach Emertsham gefahren. Zum Dank dafür bekam er ein kleines Geschenk.

Zum neuen Schießstand konnte Reiter berichten, dass die Pläne beim Landratsamt sind und  man hofft, diese baldmöglichst genehmigt zurückzubekommen, damit man anfangen könne. Wenn die 2. Fluchttür eingebaut ist, kann mit dem Schützenstand begonnen werden. Bis dahin kann man das Schützenstüberl herrichten. Wer sich finanziell beteiligen möchte, kann dies mit der Zeichnung eines Anteil bei der Raiffeisenbank tun, davon werden 100 Euro an den Schützenverein gespendet. Interessierte möchten sich bitte bei Hubert Reiter melden.

Den Kassenbericht verlas Mathilde Leitl. Nach der genauen Erläuterung der Einnahmen und Ausgaben 2013 kam ein Minus von 2.109 Euro heraus. Dies ist hauptsächlich auf die Ausgaben für den neuen Schützenstand zurückzuführen, die schon getätigt werden mussten. Sebastian Lohner hatte die Kasse geprüft und als einwandfreie Kassenführung ohne Beanstandung bestätigt, so dass Kassier und Vorstandschaft einstimmig entlastet wurden.

Jugendleiterin Andrea Schlögl berichtete von der Jugendarbeit. Die Jugendlichen kamen sehr fleißig zu den Schießabenden, durchschnittlich 7 Schüler und 17 Jugendliche waren bei den Schießabenden anwesend. Es wurde wieder eine Schülerscheibe ausgeschossen, beim Rundenwettkampf belegten die Jugendlichen den 2. Platz, außerdem wurden neue Hosen und Jacken angeschafft. Andrea Schlögl bedankte sich bei ihren Helferinnen und Helfern in der Jugendarbeit und gab bekannt, dass dieses Team auch weiterhin mitarbeiten sollte, weil sie wegen erneutem Nachwuchs weitere 2 Jahre kürzer treten möchte.

Von den Damen berichtete Traudl Renner. Sie berichtete vom Gaudamenpokal an dem 5 Mädels und 2 Damen teilgenommen haben. Beste Teilnehmerin mit einem 1. Platz war Ramona Scheitzach, sie hatte den besten Teiler aller Damen und erhielt die Wanderscheibe.

Sportleiter Michael Strobl konnte von guten Ergebnissen bei den Gaumeisterschaften der Engelsberger Teilnehmer berichten. Sie erreichte Hubert Reiter einen 3. Platz im Luftpistolenschießen. In der Mannschaftswertung erreichte man Platz 18 (von 26). Im Rundenwettkampf der 1. Mannschaft wurde nicht mehr geschossen, die 2. Mannschaft in der E-Klasse gewann 4 von 6 Kämpfen und konnte die Klasse erhalten. Beim Silvesterschießen war Engelsberg mit 15 Teilnehmern vertreten. Man belegte Platz 10 von 43) und die Damen in der Mannschaftswertung kamen auf Rang 4 (von 7).

Von den Böllerschützen gab es nur einen kurzen Bericht von Karl Renner. 9 Schießen fanden statt, davon 2 Übungsschießen. Bei den Böllerschützen sind derzeit konstant 29 Mitglieder zu verzeichnen.

Nun wurden die Jahresmeister geehrt. Bei den Schülern wurde Raphael Riml mit 1011 Punkten Meister, vor Stefan Steinberger (903) und Maximilian Wichmann (855). Bei der Jugend setzte sich Ramona Scheitzach mit 2583 Punkten an die Spitze, vor Rebecca Bichler (2511) und Elisabeth Burggraf (2368). Im Damenbereich gewann Kristin Rettenbeck mit 2657 Punkten vor Petra Grundner (2199). Bei den Senioren setzte sich Marianne Bachhuber mit 2125 Punkten an die Spitze, vor Johanna Hell (2004) und Mathilde Leitl (1967). Mit Schießhilfe traf Anton Bruckeder mit 2718 Punkte am besten, vor Franz Galneder (2705) und Josef Huber (2697). Im Pistolenschießen war Hubert Reiter mit 2761 Punkte der Meister, vor Andreas Dunstmair (2557) und Christian Sonderhauser (2439). In der Schützenklasse gewann Gerhard Ottenthaler mit 2679 Punkten vor Johannes Bruckeder (2628) und Michael Strobl (2510).

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Unser Bild zeigt: (von links nach rechts): die Jahresmeister der Engelsberger Altschützengesellschaft: Raphael Riml (Schülermeister), Marianne Bachhuber (Seniorenmeisterin), Ramona Scheitzach (Jugendmeisterin), Gerhard Ottenthaler (Schützenklassen-Meister), Kristin Rettenbeck (Damenmeisterin), Anton Bruckeder (Meister mit Schießhilfe) und Hubert Reiter (Meister im Pistolenschießen)

Bürgermeister Martin Lackner bestätigten den Schützen, ein sehr rühriger Verein mit toller Jugendarbeit zu sein. Der neue Schützenstand ist beschlossen und die Gutachten sind da und die Gemeinde wird um die 10.000 Euro investieren. Der Gemeinde Engelsberg ist es wichtig, „dass der Sport hier bei uns in Engelsberg ausgeübt wird“, so der Bürgermeister, „die Grundlagen dazu sind geschaffen“. Es wurde insgesamt gute Arbeit geleistet, dazu gratulierte Lackner und wünschte weiterhin alles Gute.

Schützenmeister Hubert Reiter hatte noch einige Termine, die man sich vormerken sollte: Am Dienstag, 8. April findet das Schafkopfturnier beim Babinger statt. Am 25. April ist der Schützenball in Emertsham, dafür bat er um sehr rege Beteiligung, als Anerkennung für den Schützenstand, der die gesamte Saison zur Verfügung gestellt wurde. Am 26. April ist die Hochzeit von der Löw Petra und am 27. April feiert die KAB ihr 25-jähriges Bestehen. Am 25. Mai feiert das Gau mit dem Gauschützenfest sein 125-jähriges Bestehen und am 27. Juli ist die Bezirksschützenwallfahrt von Hassmoning nach Baumburg.